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Bismarck

Linke würden das Bismarck-Denkmal gerne köpfen. Nun hat jemand den Vorschlag gemacht, ihm ein Laserschwert zu geben.

22. Juli 2020 / 13:38 Uhr

Bismarck soll ein buntes Laserschwert bekommen

Die Umbenennungs- und Umgestaltungsideologie der Linken in Deutschland treibt immer absurdere Blüten. Besonders in Hamburg nimmt der aktuelle Streit um deutsche Denkmäler immer skurrilere Formen an.

„Kopf ab“-Forderungen wurden laut

In der Hansestadt entzündet sich die Diskussion vor allem am monumentalen Bismarck-Denkmal am Hafen. Diesbezüglich wurde sogar schon gefordert, die riesige Statue des Reichsgründers entweder zu köpfen oder auf den Kopf zu stellen.

Und der Hamburger Notar Jens Jeep hat sich jetzt mit einem weiteren Vorschlag zu Wort gemeldet: Er möchte das Denkmal mit einem farbigen, durch LED-Lampen erleuchteten Schwert ausstatten. Er stellt sich vor, dass die Farbe dabei einmal pro Stunde wechseln könnte.

Es erinnert an Star Wars

Gegenüber dem NDR erläuterte Jeep seine Idee und sagte: „Wir haben ein Denkmal, das eine Persönlichkeit aus dem 19. Jahrhundert zeigt, es stammt aus dem 20. Jahrhundert, und jetzt sind wir im 21. Jahrhundert. Ganz monumental am Denkmal ist das Schwert. Ich habe mich gefragt, welches Schwert sinnbildlich für das 20. Jahrhundert ist: es ist das Lichtschwert, das Laserschwert. Ich würde daher vorschlagen, aus dem steinernen Bismarck-Schwert ein LED-beleuchtetes, die Farbe wechselndes Lichtschwert zu machen.“

Jeep geht davon aus, dass das bunte Schwert dem Bismarck-Denkmal eine „wahnsinnige Strahlkraft“ verleihen würde, „und die Menschen würden dieses Denkmal dann auch wahrnehmen und darüber reden“.

Petition für Umgestaltung des Schwertes

Die Statue müsste dafür auch nicht demontiert oder umgestaltet weden, sondern das Steinschwert würde einfach eine Hülle erhalten, die mit LEDs beleuchtet wird. „Ich stelle mir vor, dass im Normalbetrieb einmal in der Stunde die Farben langsam wechseln. Ich bin mir sicher, die Menschen würden sich davor fotografieren. Das Denkmal würde weit über Hamburg und über Deutschland hinaus mediale Bedeutung erlangen.“

Dass es Jeep mit seinem Vorschlag ernst meint, machte er inzwischen mit einer Petition deutlich, die er im Internet auf den Weg gebracht hat. Jetzt soll die Bevölkerung entscheiden. So eigenartig diese Idee auch ist, ist sie doch weitaus weniger schlimm als die linken „Kopf ab“-Forderungen.

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