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Cyberkriminalität in Covid-19-Zeiten: Verdächtige „Regierungsmails“, die Betriebsschließungen ankündigen, werden derzeit verschickt.

7. Juli 2020 / 09:05 Uhr

Gefälschte Covid-19-E-Mail der Bundesregierung als kriminelle Falle

Derzeit wir die kriminelle Energie von Internetbetrügern von der wieder an Fahrt gewinnenden Covid-19-Infektionskette beflügelt. Unbekannte Kriminelle haben gefälschte E-Mails in Umlauf gebracht, die eine falsche Information der Bundesregierung über die angebliche behördliche Schließung des Betriebs des Empfängers enthalten.

Die E-Mails sollen den Anschein herstellen, dass sie im Namen des österreichischen Bundeskanzleramts verfasst worden sind. Tatsächlich wollen die Cyberkriminellen mit dieser Aktion eine Schadsoftware auf dem Computersystem des jeweiligen Empfängers installieren.

E-Mail-Anhang als Einfallstor der Schadsoftware

EDV-Experten empfehlen, keineswegs den mitgeschickten Anhang des E-Mails zu installieren, da dieser das Einfallstor der Schadsoftware darstellt. Die Anschreiben sind vielfach in schlechtem Deutsch verfasst und es wird unter anderem die verdächtige Internet-Adresse Adresse ministry.government.austria.8[email protected] als Absender verwendet.

Wenn der Absender dennoch den mitgeschickten ZIP-Ordner öffnet und sein Antivirenprogramm nicht anspringt, dann könnte statt der Covid-19-Seuche ein digitaler Virus nachhaltig zuschlagen.

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