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Nemanja Damnjanovic

Ex-Profifußballer und Wiener FPÖ-Sportsprecher Nemanja „Nemo“ Damnjanovic bei seiner emotionalen Rede für die Sportvereine im Wiener Gemeinderat.

7. Mai 2020 / 19:07 Uhr

Rot-Grün lässt in Wien Sportstätten verrotten und lehnt Sporthilfspaket ab

Kennt man den Bericht des Stadtrechnungshofs über die Zustände auf Wiens Sportplätzen, ahnt man, warum SPÖ-Sportstadtrat Peter Hacker offensichtlich gar kein Interesse zeigt, den Sportbetrieb rasch weiterzuführen.

Gravierende Mängel: Aufschrei der Prüfer

Mit einem Satz: Die Verantwortlichen für diese heruntergekommenen Anlagen müssten sich in den Boden genieren. Gravierende Mängel werden angeführt: Die Rede ist von Beschädigung von statisch wichtigen Bauteilen, unzureichende Be- und Entlüftungsanlagen, nicht fachgerechte Ausführung elektrischer Anlagen, beschädigte Dacheindeckungen, aufgeworfene Betonfelder in Fluchtwegbereichen, unzulässige Schachtabdeckungen, Sperrmüllablagerungen etc.

Rot-Grün behandelt Sport „stiefmütterlich“

Die Kritik ist verheerend, sagt auch Wiens FPÖ-Sportsprecher Nemanja Damnjanovic:

Die Aufzählung des Stadtrechnungshofes an Mängeln liest sich wie ein Trailer der Sendung „Pfusch am Bau’“.

Für den Ex-Profikicker und jetzigen Politiker ist der Bericht einmal mehr der Beweis dafür, wie stiefmütterlich der Sport in Wien seitens der rot-grünen Stadtregierung seit Jahrzehnten behandelt wird. Er habe null Stellenwert, obwohl 410.000 Mitglieder in 1.176 Sportvereinen aktiv tätig sind.

SPÖ und Grüne lehnen Hilfspaket ab

Dem nicht genug, lehnte Rot-Grün am 29. April im Gemeinderat auch noch einen FPÖ-Antrag auf Sonderförderung für die durch Corona in Schwierigkeiten geratenen Sportvereine ab. Darauf reagierte Damnjanovic sauer:

 Mit der Ablehnung des „Sporthilfepakets“ haben SPÖ und Grüne auch in der Corona-Krise den Sport, Sportvereine und Sportler einmal mehr verraten und im Stich gelassen.

Als ehemaliger Spitzensportler hat Damnjanovic aber kämpfen gelernt, weshalb er verspricht, sich weiterhin für die Belange der Sportvereine, vor allem im Amateurbereich, einzusetzen – er werde „bis zum Schlusspfiff“ nicht aufgeben!

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