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Die junge Partei „Widerstand2020“ mobilisiert gegen das Krisenmanagement der Regierung und mögliche Zwangsimpfungen gegen das Corona-Virus (Symbolbild).

4. Mai 2020 / 23:05 Uhr

„Widerstand2020“: Neue Partei der Corona-Skeptiker bekommt Zulauf aus allen Richtungen

Mehrfach haben in den letzten Tagen unzählige Menschen in Deutschland gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung und den „Lockdown“ des gesamten Landes demonstriert. Während sich in Stuttgart einige tausend regierungskritische Stimmen zusammenfanden, waren auch in Berlin bei der sogenannten „Hygiene-Demo“ viele Menschen anwesend, um ihren Unmut gegen das Versagen der Merkel-Regierung kundzutun – auch in anderen Städten kam es zu Protestaktionen.

Partei will „Corona-Demos“ kanalisieren

Das besondere daran: Die Demonstranten, die gegen die dramatischen Freiheitseinschränkungen in der Corona-Krise auf die Straße gingen, konnten kaum als „links“ oder „rechts“ abgestempelt werden, wie es in den deutschen Medien sonst üblich ist. Während alle Schichten der Gesellschaft in Berlin demonstrierten, fällt eine neue Organisation besonders ins Auge: „Widerstand2020“ nennt sich die erst kürzlich gegründete Partei, die noch kein Wahlprogramm hat.

Bewegung gegen Regierungsmaßnahmen

Gegründet wurde die junge Partei unter anderem vom Wittenberger Anwalt Ralf Ludwig und dem Sinsheimer HNO-Arzt Bodo Schiffmann, Letzterer gibt auch auf seinem YouTube-Kanal seine fachliche Expertise zur Covid-19-Pandemie zum Besten: In einem Video, das mit hunderttausenden Aufrufen bereits im Netz viral ging, warnt Schiffmann vor einer möglichen Zwangsimpfung gegen das Virus – für den Mediziner wäre das sogar eine „Körperverletzung“.

Schiffmann selbst will eine „Mitmach-Partei“ aufbauen, die sich nicht so einfach einordnen lässt und auf „Schwarm-Intelligenz“ basiere. Mehr als 100.000 „Mitglieder“ will „Widerstand2020“ laut dem Internetauftritt der Bewegung bereits haben.

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